Psychosomatik - Austausch

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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 23. Okt 2009, 14:36 
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Hallo,

...das Drama wird immer schlimmer :evil:
Ich bin zwar wieder in der Abteilung wo ich laut Arbeitsvertrag eingestellt bin, nur ist das ein Höllentrip, ich werde nicht mehr beachtet, mir weisst keiner eine Arbeit zu ich werde nur noch Beobachtet. Ich mach halt die Arbeit die ich selber suche und finde, Arbeit ist ja genügend vorhanden :!: :roll: aber die lassen mich nichts mehr machen :?:
Seit ich eine andere Arbeit in einer anderen Abteilung verweigert habe, bin ich angezählt.
Das schlimme ist, die wollen mich nicht Entlassen :?: denn sie brauchen auch in Zukunft einen Depp von Dienst, der jeden Scheißdreck für sie macht.
Die haben mir einen Änderungsvertrag angeboten, diesen habe ich abgelehnt, weil der noch schlechter ist als der jetztige.
Jetzt hätte ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben sollen, den habe ich auch abgelehnt, denn da wär ja ich der Dumme ( meine Abmahnungen sind ja noch nicht gelöscht worden ).
Jetzt haben die mich in den Urlaub geschickt, weil für mich keine Arbeit da ist :?: :-? und das obwohl Arbeit vorhanden ist, denn es wurden ja 3 ( :!: :!: :!: )neue Mitarbeiter eingestellt.
Mein Anwalt sagt: Da muss ich nun durch, ich muss den Druck aushalten, hätte ich keinen Anwalt ich hätte schon längst aufgegeben :-(
Gesundheitlich geht's mir sehr schlecht, seit Tagen Magen-Schmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, ich habe jetzt einen Termin beim Arzt, der Arbeitsplatz bedeutet mir nichts mehr, ich warte nur noch auf meine Kündigung und dann bekommt die Firma Stress von mir, dann geht alles vors Arbeitsgericht :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 9. Nov 2009, 02:37 
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Aus und vorbei :-D über den Rest muß jetzt das Arbeitsgericht entscheiden :-D
es ging einfach nicht mehr :-? die Kündigung kam per Post, ich denke das ist jetzt besser so, denn wenn das noch Monate länger gegangen wäre, dann wäre ich Zusammengebrochen


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 9. Nov 2009, 02:47 
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hallo ruhelos,

so blöd und naiv es vielleicht erstmal klingt, aber ich möchte dich trotzdem beglückwünschen :)
was hat man davon, wenn die psyche kaputt ist, man am boden liegt und nicht mehr aufstehen kann, von einem arbeitsplatz, wo man nicht mehr hingehen und arbeiten kann ?
der finanzielle aspekt... mei, ich denke, wir werden so erzogen und haben im hinterkopf immer den gedanken, wie wahnsinnig wichtig das geld etc ist.
und natürlich beruhigt es. aber zwangsläufig gesund und glücklich leben läßt es einen eben doch nicht.
eine tür zu altem, krank machenden ist zu - und eine neue wird aufgehen :)
wünsche dir viel erfolg und daß du einen guten neuen weg für dich findest.

viele grüße, yks


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 9. Nov 2009, 03:07 
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yks hat geschrieben:
hallo ruhelos,

so blöd und naiv es vielleicht erstmal klingt, aber ich möchte dich trotzdem beglückwünschen :)


viele grüße, yks


..blöd und naiv klingt das gar nicht, es war einfach die richtige Entscheidung, die haben mir zwar gekündigt aber bei denen weis man nie was noch nachkommt :-?
..richtig, das liebe Geld, aber ich bin lieber gesund und fit, als krank mit Arbeitsplatz.
Ich muß mich endlich befreien vom Mobbing :-?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010, 15:27 
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Beiträge: 5
In der Zeitung war letztens ein längerer Bericht über Mobbing drin und da stand "Man soll sich unbedingt wehren und es nicht lautlos über sich ergehen lassen" Ja sehr witizg ... wenn das so einfach wäre! Bin zwar nie gemobbt worden aber kann mir gut vorstellen, dass es schrecklich sein muss und total schwer, seinen Kollegen die sich gegen einen verschworen haben resolut gegenüber zu treten und zu sagen "Nein".

Ich wünsche trotzdem allen viel Kraft, das durchzustehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 13. Mär 2010, 02:55 
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mit dem resoluten gegenübertreten ist es over wenn du gemobbt wirst. du denkst dann es ist alles deine schuld und die anderen haben völlig recht, dich so sch... zu behandeln, weil du meinst es eh nicht anders verdient zu haben. du findest dich selber so unfähig und mies, dass du es dann auch wirst. kein wunder, dass man dir nur noch niedere dienste zuteilt, du hast es nicht anders verdient und kannst ja auch nix mehr weil du nicht mehr schlafen kannst und dein körper verrückt spielt.....ich wünsche es keinem, es bringt einen echt um, wenn man keinen hat......... :Ghelpbook :Gtitanic :jail :banghead :Ghammerkopf :oops: :oops: :oops:

Anmerkung: Hieraus entstand das Thema "Mobbingopfer und langzeitkrank".

_________________
Liebe Grüsse
creamy

Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
(Marcus Aurelius, römischer Kaiser und Philosoph)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 15. Apr 2010, 23:05 
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Beiträge: 67
yks hat geschrieben:

so blöd und naiv es vielleicht erstmal klingt, aber ich möchte dich trotzdem beglückwünschen :)
was hat man davon, wenn die psyche kaputt ist, man am boden liegt und nicht mehr aufstehen kann, von einem arbeitsplatz, wo man nicht mehr hingehen und arbeiten kann ?
wünsche dir viel erfolg und daß du einen guten neuen weg für dich findest.

viele grüße, yks


Ich bin zwar jetzt frei von dieser Firma, hatte einen langen und unmenschlichen Arbeitskampf aber es ist fast vorbei, ich bekam zwar eine Abfindung für die Kündigung, aber es sind immer noch zwei Posten offen und das heißt nochmal vor Gericht :-o
Seit meiner Kündigung bin ich nur noch am fallen,es gibt nirgendwo etwas wo ich mich festhalten kann, ich falle und falle immer tiefer in das schwarze Loch, es ist so das ich für nichts mehr Lust habe, mich den ganzen Tag in die Wohnung verkrieche und den ganzen Tag mit nichts tue verbringe, ich bin antriebslos und könnte den ganzen Tag nur noch Schlafen.
Die letzten Jahre haben mich sowas von Kaputt gemacht :-( da frag ich mich in letzter Zeit was soll das alles noch :-( für was kämpfen,wozu es hat doch eh keinen Sinn :-( Ich hab jetzt viele Bewerbungen schon geschrieben und die die wieder zurück kamen waren negativ, da hab ich bald auch keine Lust mehr dazu, viele wollen das letzte Arbeitszeugnis sehen, das hab ich nicht das muß ich vor Gericht Einklagen, solange nicht alles geklärt ist lässt mich die Sch..ß Firma nicht los, vielleicht ändert sich alles zum Guten wenn ich mit dieser Sache endlich Abgeschlossen habe und ich alles bekommen habe was mir zusteht.

grüße ruhelos ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 15. Apr 2010, 23:19 
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Ach ruhelos, das klingt gar nicht gut. Dabei kannst du doch stolz sein auf dich. Du hast etwas geschafft, was viele Mobbingopfer noch nicht geschafft haben - du bist der täglichen Qual entronnen, du bist aus dem Job raus.

Das ist eine wirklich tolle Leistung!!! Versuch deine Lage mal ganz objektiv zu betrachten - was passiert, wenn du noch eine Weile arbeitslos bist und an deiner Gesundung arbeitest? Ist deine Existenz in finanzieller Hinsicht bedroht - oder geht es noch, wenn auch schwierig? Droht dir der Verlust deines Hauses oder deiner Wohnung? Hast du genügend Geld für Essen und Kleidung?

Was ich meine: die Zukunft ist vielleicht auch ohne sofort einen Job zu bekommen, nicht so schwarz wie du denkst. Hab mehr Mut :-D

LG
Lilia

_________________
)O( Nemo enim potest personam diu ferre! )O(
>◊< Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen! >◊<


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 16. Apr 2010, 10:51 
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Beiträge: 228
Isa hat geschrieben:
In der Zeitung war letztens ein längerer Bericht über Mobbing drin und da stand "Man soll sich unbedingt wehren und es nicht lautlos über sich ergehen lassen" Ja sehr witizg ... wenn das so einfach wäre! Bin zwar nie gemobbt worden aber kann mir gut vorstellen, dass es schrecklich sein muss und total schwer, seinen Kollegen die sich gegen einen verschworen haben resolut gegenüber zu treten und zu sagen "Nein".

Ich wünsche trotzdem allen viel Kraft, das durchzustehen.



Da könnte ich das K....zen kriegen. "Wehren, wehren"... soll ich mal was sagen? Ich bring meine Krankmeldung immer persönlich zur Krankenkasse. Da guckt die mich da vor Ort an uns sagt: "Wie, schon wieder jemand von Fa. XY, der hier weinend zusammenbricht? Gestern war doch erst einer von Eurer Fa. da. Ihr müsst Euch wehren".

Tja, bekommt man dann von der Krankenkasse einen Namen seiner Kollegen?

Antwort:"Nein"

Wir wären dann immerhin zu "zweit".

Wie soll man sich denn bitte schön wehren, wenn man überall nur so halbe Infos bekommt, Zeugen, die man "hätte" so was von feige sind und nix gesehen&gehört haben????


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 16. Apr 2010, 17:51 
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naja lupo, es gibt natürlich sowas wie eine schweigepflicht, auch bei krankenkassen und das ist auch gut so. ;-)

_________________
"jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht"


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 17. Apr 2010, 21:48 
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Ich weiß - aber wenn man schon am Tisch so einen Tip bekommt, den man gar nicht bekommen durfte ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 18. Apr 2010, 07:56 
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Beiträge: 747
hallo lupo,

Zitat:
Wir wären dann immerhin zu "zweit".


würdest du wollen das man deinen namen weiter gibt?

ich finde es sehr ungewöhnlich seine krankschreibung persönlich bei der krk abzugeben, das fordert doch geradezu einen dialog heraus

beim jeweiligen sachbearbeiter muß sich ja gerade zu die frage aufdrängen, fehlt denn der oder dem versicherten wirklich etwas?

krankmeldungen per post oder höchstens in den briefkasten der krk

lg kallisto

_________________
wenn man auf ein ziel zugeht, ist es äußerst wichtig, auf den weg zu achten. denn der weg lehrt uns am besten, ans ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 18. Apr 2010, 11:32 
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Registriert: 12. Apr 2010, 13:44
Beiträge: 228
Ich wurde "leider geladen" zu einem Gespräch - was sollte ich machen? Nachher bekomme ich kein Krankengeld.

Die rufen mich ja eh schon alle 2 Wochen 3 x an.

:roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 18. Apr 2010, 11:33 
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Registriert: 12. Apr 2010, 13:44
Beiträge: 228
Lupo hat geschrieben:
Ich bring meine Krankmeldung immer persönlich zur Krankenkasse.


Ich sollte vielleicht eher noch erwähnen: Persönlich hin zum Krankenkassen-Briefkasten.

:oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mobbing am Arbeitsplatz
BeitragVerfasst: 18. Apr 2010, 12:09 
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Registriert: 2. Feb 2010, 19:13
Beiträge: 854
Lupo hat geschrieben:
Ich wurde "leider geladen" zu einem Gespräch - was sollte ich machen? Nachher bekomme ich kein Krankengeld.

Die rufen mich ja eh schon alle 2 Wochen 3 x an.


die melden sich so oft, wenn die lohnfortzahlung zu ende geht, weil sie dann krankengeld zahlen müssen. dann soll man entweder wieder schnell arbeiten gehen oder schnell ne reha oder kur machen, Bild das läuft dann alles über die rv, auch evtl stufenweise wiedereingliederung hinterher.

_________________
Liebe Grüsse
creamy

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(Marcus Aurelius, römischer Kaiser und Philosoph)


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